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Stand: 31.01.2017

Alpine Naturgefahren/Wildbach- und Lawinenverbauung

Hoch­schule:
Universität für Bodenkultur Wien  (Boku)
Wien
Studienart:
Masterstudium
Studien­kenn­zahl:
066/477
Mindest­studien­dauer:
4 Semester
ECTS:
120
Anmelde­frist:
allgemeinen Zulassungsfrist Sommersemester 2017: 9.1.2017 - 5.2.2017 Nachfrist: bis 30.4.2017 // Antrag auf Zulassung für EU/EWR-BürgerInnen bis zum Ende der Nachfrist möglich. Zulassungsfrist für das Wintersemester 2017/2018: noch nicht bekannt
Voraus­setzungen:
fachlich relevantes Bachelor- oder gleichwertiges Studium, Übersicht über die Zulassungsbedingungen bei einem auf der Boku absolvierten Bachelorstudium
Gebühr:
€19,20 Beitrag Interessensvertretung plus gegebenenfalls anfallende Studiengebühren im Umfang von €363,36 bzw. €726,72 pro Semester
Studien­gang:
Link zum Studien­ganghttp://www.boku.ac.at/studienservices/studien/master/h066477/
Studien­plan:
Link zum Studien­planhttp://www.boku.ac.at/fileadmin/_/mitteilungsblatt/MB_2014_15/MB19/066_477_Mastercurriculum_AlpNat_2015U.pdf
Zusatz­info:
Bachelor AbsolventInnen der BOKU können auch außerhalb der Fristen zugelassen werden

Studien­inhalt:
  • Im Masterprogramm Alpine Naturgefahren / Wildbach- und Lawinenverbauung erwerben die Studierenden die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Gefährdungen im alpinen Raum. Zum Erreichen der Bildungsziele orientiert sich die Ausbildung am Kreislauf des „Integralen Risikomanagements“.
  • Dabei bilden die Vor- sorge, die Prävention vor Naturgefahren und deren Bewältigung die Grundsäulen des Studi- ums Alpine Naturgefahren / Wildbach- und Lawinenverbauung. Neben naturwissenschaftli- chen und technischen Veranstaltungen sind somit Fragen des Naturgefahrenrechtes, der Raumordnung, des Katastrophenschutzes und -managements ein wesentlicher Bestandteil des Studiums.
  • Das Schwergewicht der Ausbildung liegt in der Prävention vor Naturgefahren. Die Pflicht- lehrveranstaltungen beinhalten jeweils die Gefahrenanalyse, die Ermittlung von Schutzdefizi- ten und die Planung aktiver Schutzmaßnahmen für die Gefahrenarten Wasser (Hochwasser, Mure), Schnee (Lawine) und Feststoffe (Stürze und Rutsche). Um die erforderlichen Maß- nahmen im gesamten Einzugsgebiet von Wildbächen und Lawinen durchführen zu können, werden forstliche und ökologische Schwerpunkte sowie praxisorientiertes Wissen vermittelt. Die technische Ausbildung wird durch entsprechende Wahllehrveranstaltungen verstärkt.
  • Absolventinnen und Absolventen erkennen die potenziellen Gefahren im alpinen Raum und sind in der Lage, effiziente Schutzstrategien und Maßnahmen zur Prävention zu planen.
  • Durch die Kombination von technischen, forstlichen, ingenieurbiologischen und raumplaneri- schen Maßnahmen wird die Gefahrenprävention optimiert. Sie sind fähig, Projekte zu planen und zu leiten, sowie diese nachvollziehbar zu präsentieren. Durch Kenntnisse im Bereich der Gefahrenprävention, der Risikovorsorge und der Katastrophenbewältigung können sie inte- grales Risikomanagement betreiben. Soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Führungs- qualitäten und Selbstständigkeit werden durch die vielfältige Ausbildung gestärkt. Die Problemlösungskompetenz wird durch die Vernetzung von ökologischen, technischen und sozio- ökonomischen Aspekten gefördert.

Berufs­möglich­keiten:

Das Masterstudium Alpine Naturgefahren / Wildbach- und Lawinenverbauung zielt insbeson- dere auf folgende Tätigkeitsfelder ab:

  • Beurteilung und Analyse der Gefahren und Massenverlagerungsprozesse im alpinen Raum
  • Prävention alpiner Naturgefahren
  • Integrale Einzugsgebietsbewirtschaftung
  • Risikovorsorge
  • Katastrophenbewältigung Für die Absolventinnen und Absolventen des Masterprogramms Alpine Naturgefahren / Wildbach- und Lawinenverbauung bestehen insbesondere in folgenden Berufsfeldern Be- schäftigungsperspektiven, wobei jeweils die entsprechenden Anstellungserfordernisse zu beachten sind:
  • Öffentlicher Sektor, z.B. Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbau- ung, Landesregierungen, Ministerien, bei Infrastrukturträgern sowie in der öffentlichen Verwaltung
  • Dienstleistungsbereich, z.B. in Ingenieur- und Planungsbüros, in Beratung, Planung und Projektausführung
  • Selbstständige, z.B. als freiberufliche Ingenieurkonsulenten, Sachverständige und Projektausführende
  • Forschung und Entwicklung, z.B. an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen

Studien­vertretung:

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