Stand: 28.10.2026
Geographies of Global Change and Sustainability Transformations
- Hochschule:
- Universität Wien (Uni Wien)
Wien - Studienart:
- Masterstudium
- Studienkennzahl:
- 066/857
- Mindeststudiendauer:
- 4 Semester
- ECTS:
- 120
- Durchschnittsdauer:
- 0.0 Semester
- Studiengang:
- Link zum Studienganghttps://studieren.univie.ac.at/studium-finden/masterstudien/geographies-of-global-change-and-sustainability-transformations-masterstudium
- Studienplan:
- Link zum Studienplanhttps://senat.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/senat/Curricularkommission/Masterstudien/MA_Geographies_Global_Change_Sustainability_Transformations.pdf
- Anmeldefrist:
Antragsfrist Studienjahr 2026/27:
Wintersemester 2026/27:
- Staatsangehörige eines Nicht-EU/EWR-Landes: 22.06.2026 - 03.08.2026
- Staatsangehörige eines EU/EWR-Landes oder der Schweiz: 22.06.2026 - 05.09.2026
Sommersemester 2027:
- Staatsangehörige eines Nicht-EU/EWR-Landes: 16.11.2026 - 07.01.2027
- Staatsangehörige eines EU/EWR-Landes oder der Schweiz: 16.11.2026 - 05.02.2027
- abweichende Fristen für Absolvent_innen fachgleicher Bachelorstudien an der Uni Wien
- Voraussetzungen:
- Gebühr:
€ 26,20 ÖH-Beitrag plus gegebenenfalls anfallende Studiengebühren im Umfang von €363,36 bzw. €726,72
- Studieninhalt:
- Das Studium beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen des globalen Wandels sowie mit der nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Menschen, natürlichen Lebensräumen, technischen Entwicklungen und gesellschaftlichen Prozessen. Die Studierenden lernen, komplexe räumliche Herausforderungen zu analysieren und Möglichkeiten für nachhaltige Veränderungen zu entwickeln.
- Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Humangeographie und der Untersuchung gesellschaftlicher und räumlicher Entwicklungen. Das Studium verbindet sozialwissenschaftliche Ansätze mit Erkenntnissen aus der physischen Geographie und der räumlichen Datenwissenschaft. Die Studierenden beschäftigen sich mit Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung, regionalen Unterschieden und gesellschaftlichen Veränderungen. Sie lernen, räumliche Zusammenhänge zu erkennen, Daten auszuwerten und Ergebnisse verständlich darzustellen.
- Ein besonders großer Teil des Studiums dient der fachlichen Vertiefung und der praktischen Anwendung geographischer Forschungsmethoden. In Seminaren, Projekten und Exkursionen werden aktuelle Herausforderungen untersucht und mögliche Lösungsstrategien entwickelt. Die Studierenden lernen, Forschungsfragen zu formulieren, unterschiedliche wissenschaftliche Methoden anzuwenden und nachhaltige Veränderungsprozesse gemeinsam mit verschiedenen Interessengruppen zu gestalten.
- Das deutsch- und englischsprachige Studium ermöglicht eine individuelle fachliche Vertiefung. Neben Lehrveranstaltungen können auch Forschungsprojekte, Praktika und internationale Studienaufenthalte zur Erweiterung der Kenntnisse genutzt werden. Die Studierenden entwickeln ihre Fähigkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit, Projektplanung und wissenschaftlichen Kommunikation weiter. Den Abschluss bilden eine Masterarbeit und deren Verteidigung.
- Spezialisierungen:
- Im Studium muss eine von vier Spezialisierungen gewählt werden. Vor der fachlichen Vertiefung ist eine entsprechende Einführungslehrveranstaltung zu absolvieren. Die Vergabe der Plätze und die Durchführung der Spezialisierungen hängen vom verfügbaren Studienangebot und den organisatorischen Möglichkeiten ab.
- Migrations- und Bevölkerungsdynamiken: Diese Vertiefung beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen von Migration, Vertreibung und Bevölkerungsveränderungen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Klimawandel, Umweltveränderungen und globalen Entwicklungsprozessen auf die menschliche Mobilität. Die Studierenden untersuchen gesellschaftliche Verwundbarkeit, Anpassungsstrategien und die Widerstandsfähigkeit von Bevölkerungsgruppen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Entwicklungen im Globalen Süden sowie auf der Anwendung bevölkerungsgeographischer Forschungsmethoden.
- Raumplanung: Diese Vertiefung beschäftigt sich mit der nachhaltigen Gestaltung und Entwicklung von Städten, Regionen und Landschaften. Die Studierenden lernen, räumliche Herausforderungen zu analysieren und geeignete Planungskonzepte zu entwickeln. Dabei werden soziale, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen von Planungsentscheidungen berücksichtigt. In praxisorientierten Projekten und Exkursionen werden regionale Entwicklungsstrategien erarbeitet und unterschiedliche Interessen in Planungsprozesse einbezogen. Für diese Vertiefung werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 ausdrücklich empfohlen.
- Sozioökonomische Transformationen: Diese Vertiefung untersucht wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungsprozesse im Zusammenhang mit nachhaltiger Entwicklung. Wichtige Themen sind Globalisierung, Innovation, industrielle Veränderungen und regionale Entwicklung. Die Studierenden lernen, wirtschaftliche und soziale Abhängigkeiten zu analysieren und nachhaltige Entwicklungsstrategien zu gestalten. Dabei spielen politische Steuerung, gesellschaftliche Gerechtigkeit und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Entscheidungsebenen eine wichtige Rolle.
- Urban Studies: Diese Vertiefung beschäftigt sich mit Städten und ihren gesellschaftlichen, ökologischen und technischen Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen urbane Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und die Auswirkungen globaler Veränderungen auf das Leben in Städten. Die Studierenden lernen, städtische Probleme aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven zu untersuchen und gemeinsam mit lokalen Interessengruppen Lösungen zu entwickeln. In praktischen Projekten, Exkursionen und sogenannten Urban Living Labs werden nachhaltige Stadtentwicklungsprozesse erforscht und mitgestaltet.
- Die individuelle Vertiefung ermöglicht es, zusätzliche Kenntnisse entsprechend den eigenen fachlichen Interessen zu erwerben. Dafür können Lehrveranstaltungen aus anderen Spezialisierungen, verwandten Studienrichtungen und weiteren Hochschulen gewählt werden.
- Alternativ oder ergänzend können die Studierenden an Forschungsprojekten mitarbeiten oder fachbezogene Praktika in Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen absolvieren. Dadurch können wissenschaftliche Kenntnisse praktisch angewendet und berufliche Erfahrungen gesammelt werden. Die Auswahl richtet sich nach den Vorgaben des Curriculums und muss gegebenenfalls genehmigt werden.
- Berufsmöglichkeiten:
- Verwaltung und öffentlichen Dienst
- internationale Entwicklungsarbeit
- regionale Entwicklungsagenturen
- Fördereinrichtungen und NGOs mit Nachhaltigkeits- und Ausbildungsagenden
- Ingenieurs-, Planungs- und Beratungsbüros
- Infrastrukturplanung und Mobilitätsmanagement
- Bevölkerungs-und Migrationsforschung
- Studierendenvertretung:
- Weiterführende Tags:
- Farben:
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