Stand: 08.11.2026
Governing Socio-Ecological Transformations
- Hochschule:
- Universität Wien (Uni Wien)
Wien - Studienart:
- Masterstudium
- Studienkennzahl:
- 066/623
- Mindeststudiendauer:
- 4 Semester
- ECTS:
- 120
- Studiengang:
- Link zum Studienganghttps://studieren.univie.ac.at/studium-finden/masterstudien/governing-socio-ecological-transformations-masterstudium
- Studienplan:
- Link zum Studienplanhttps://senat.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/senat/Curricularkommission/Masterstudien/MA_Governing_Socio_Ecological_Transformations.pdf
- Anmeldefrist:
Anmeldung zum Aufnahmverfahren für das Studienjahr 2027/28:
- 01.03.2027 - 06.04.2027
- Voraussetzungen:
- fachlich relevantes Bachelorstudium
- Aufnahmeverfahren
- Sprachkenntnisse
- Gebühr:
€ 26,20 ÖH-Beitrag plus gegebenenfalls anfallende Studiengebühren im Umfang von €363,36 bzw. €726,72
- Unterrichtssprache:
- Englisch
- Studieninhalt:
- Das Studium beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen ökologischer und gesellschaftlicher Krisen. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Umwelt. Die Studierenden untersuchen, wie Produktionsweisen, Konsumverhalten und politische Entscheidungen den Klimawandel und andere Umweltprobleme beeinflussen. Sie lernen, unterschiedliche Ansätze für eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung kritisch zu bewerten.
- Ein besonders wichtiger Schwerpunkt liegt auf der politischen und gesellschaftlichen Gestaltung nachhaltiger Veränderungsprozesse. Die Studierenden beschäftigen sich mit Umwelt- und Sozialpolitik, internationalen Machtverhältnissen und der Zusammenarbeit unterschiedlicher politischer Ebenen. Sie untersuchen, welche Rolle Staaten, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen bei der sozial-ökologischen Transformation spielen. Dabei werden auch unterschiedliche Konzepte wie grünes Wachstum, ökologische Modernisierung und wachstumsunabhängige Wirtschaftsformen behandelt.
- Ein weiterer großer Schwerpunkt sind soziale Ungleichheiten und globale Herausforderungen. Die Studierenden beschäftigen sich damit, wie ökologische Krisen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, Regionen und Generationen betreffen. Wichtige Themen sind soziale Gerechtigkeit, internationale Abhängigkeiten, postkoloniale Machtverhältnisse und gesellschaftliche Teilhabe. Ergänzend werden naturwissenschaftliche Grundlagen zu Klimawandel, Biodiversität, Stoffkreisläufen und Landnutzung vermittelt.
- Ein besonders großer Bestandteil des Studiums ist die empirische Forschung. Die Studierenden lernen, qualitative und quantitative Forschungsmethoden anzuwenden und miteinander zu verbinden. Dazu gehören die Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung, Statistik, Ökonometrie und unterschiedliche Methoden der Datenanalyse. Sie lernen, komplexe gesellschaftliche und ökologische Zusammenhänge zu untersuchen, Forschungsergebnisse kritisch zu beurteilen und eigene wissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten.
- Das Studium verbindet theoretische Kenntnisse mit praktischer und interdisziplinärer Forschungsarbeit. In einem umfangreichen Forschungsprojekt entwickeln die Studierenden eigene Fragestellungen, führen Untersuchungen durch und werten ihre Ergebnisse aus. Dabei werden auch unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen und gesellschaftliche Interessengruppen einbezogen. Die Studierenden lernen, nachhaltige Veränderungsstrategien zu entwickeln, ihre Umsetzbarkeit zu beurteilen und Ergebnisse verständlich zu vermitteln.
- Das englischsprachige Studium fördert die internationale Zusammenarbeit und ermöglicht eine individuelle fachliche Vertiefung. Die Studierenden entwickeln ihre Fähigkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit, zur kritischen Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen und zur Gestaltung nachhaltiger Transformationsprozesse weiter. Den Abschluss bilden eine Masterarbeit und deren Verteidigung.
- Spezialisierungen:
- Im Studium ist ein umfangreicher Wahlbereich vorgesehen, der eine individuelle wissenschaftliche oder praktische Vertiefung ermöglicht. Die Studierenden können ihre Kenntnisse entsprechend ihren fachlichen Interessen erweitern und unterschiedliche Aspekte der sozial-ökologischen Transformation vertiefen. Fest vorgegebene Spezialisierungen sind nicht vorgesehen.
- Fachliche Vertiefung: Die Studierenden können zusätzliche Lehrveranstaltungen aus thematisch passenden Masterstudien an der Universität Wien sowie anderen Hochschulen im In- und Ausland wählen. Dadurch können beispielsweise sozialwissenschaftliche, wirtschaftliche, politische oder naturwissenschaftliche Perspektiven vertieft werden. Auch ein internationaler Studienaufenthalt ist möglich.
- Forschungsprojekte: Die Studierenden können an Forschungsprojekten von Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen mitarbeiten. Dabei wenden sie ihre Kenntnisse auf konkrete Fragestellungen der sozial-ökologischen Transformation an und sammeln zusätzliche Erfahrungen in der Forschung.
- Berufspraxis: Ein freiwillig wählbares Praktikum ermöglicht praktische Erfahrungen in einer gesellschaftlich relevanten Einrichtung, die demokratischen Werten verpflichtet ist. Die Studierenden lernen, wissenschaftliche Erkenntnisse auf konkrete Herausforderungen anzuwenden und Veränderungsprozesse in Organisationen mitzugestalten.
- Eigenständige Projekte: Die Studierenden können ein eigenes Projekt zur sozial-ökologischen Transformation entwickeln und durchführen. Dabei verbinden sie theoretische Kenntnisse mit praktischer Problemlösung und beschäftigen sich mit konkreten gesellschaftlichen oder ökologischen Herausforderungen.
- Die Auswahl der Lehrveranstaltungen, Praktika und Projekte muss im Voraus genehmigt werden. Für eigenständige Projekte und Praktika gelten bestimmte Umfangsgrenzen.
- Berufsmöglichkeiten:
- Öffentliche Verwaltung und Politik
- Internationale Organisationen und NGOs
- Think Tanks, Beratung und Policy‑Analyse
- Unternehmen und Verbände
- Forschung, Lehre und Wissenschaftskommunikation
- Studierendenvertretung:
- Weiterführende Tags:
- Farben:
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