Und so funktionierts: Fülle mindestens ein Feld aus und starte die Suche oder wähle eine Kategorie aus dem Studienkatalog. Frühere Suchen findest du im Suchverlauf.

Suche

Studienberechtigung - Prüfungsfächer - Universität Wien

Die Studienberechtigungsprüfung besteht aus fünf Teilprüfungen, die studienbereichsspezifisch sind. Für alle Studienrichtungen muss jedoch ein Aufsatz über ein allgemeines Thema im Ausmaß einer vierstündigen schriftlichen Prüfung verfasst werden. Der weitere Prüfungsmodus (schriftlich, mündlich)und die Anzahl der Wahlfächer sind abhängig von der jeweiligen Studienrichtung (entweder ein oder zwei Wahlfächer).

Die Reihenfolge, in der du die Prüfungen ablegst, ist beliebig. Auch, wie viel Zeit du dir dafür lässt, ist dir überlassen, denn bereits positiv abgelegte Prüfungen behalten ihre Gültigkeit. Beachte allerdings, dass negativ beurteilte Prüfungen maximal zwei Mal wiederholt werden dürfen!

Du musst jedoch mindestens eine Prüfung an der Institution ablegen, an welcher du später studieren möchtest. Du kannst dich im Selbststudium oder in Vorbereitungskursen (z.B. an einer Universität, VHS, WiFi, BfI) auf die Prüfungen vorbereiten.


Aufsatz

Mit der schriftlichen Arbeit über ein allgemeines Thema haben die PrüfungskandidatInnen nachzuweisen, dass sie in der Lage sind, sich zu einem vorgegebenen Thema in vorgegebenen Textsorten in einwandfreier und gewandter deutscher Sprache und mit klarem Gedankengang schriftlich zu äußern.

Detaillierte Informationen zur Aufsatz-Prüfung an der Universität Wien:

Die Kandidaten/Kandidatinnen erhalten bei Prüfungsantritt zwei thematisch unterschiedliche Aufgabenstellungen zur Wahl.

Jede dieser Aufgabenstellungen geht von einem Inputtext aus, dessen Verständnis kulturelles, historisches etc. Wissen allgemeiner Art („Weltwissen“), aber kein Fachwissen voraussetzt.

  • Ausgehend von der Lektüre des Inputtexts (z.B. Bericht, Essay, Interview, Glosse, Rede bzw. Ausschnitt daraus) sind zwei Textsorten (Outputtexte) zu schreiben. In beiden Outputtexten sollen die Kandidaten/Kandidatinnen ihre schriftliche Kompetenz (Sprach- und Schreibrichtigkeit, strategische Nutzung sprachlicher und textueller Mittel bei der Abfassung eines auf ein Thema bezogenen, adressatenorientierten und situativ angemessenen Textes) unter Beweis stellen.
  • Outputtext 1 ist eine Zusammenfassung (Informationen dazu siehe unten), in der u.a. die Lesekompetenz und die Fähigkeit, Informationen zu entnehmen und in eigenen Worten wiederzugeben, getestet werden.
  • Outputtext 2 ist eine argumentative Textsorte (Leserbrief oder Kommentar oder Erörterung – Informationen dazu siehe unten), die Aufschluss über die Argumentations- und Reflexionskompetenz der Kandidaten/Kandidatinnen gibt.
  • Die Arbeitszeit beträgt 4 Stunden (240 Minuten). Prüfungssprache ist Deutsch, die Verwendung eines Wörterbuchs (Österreichisches Wörterbuch, Duden) ist erlaubt. Weitere Hilfsmittel sind nicht gestattet.
  • Die Zusammenfassung verkürzt eine Textvorlage auf einen vorgegebenen Umfang. Sie gibt die wesentlichen Inhalte in eigenen Worten wieder und behält auch die Strukturen bei. Sie interpretiert und kommentiert nicht, ihr Stil ist knapp und sachlich. Ihr Ziel ist es, zu informieren.
  • Die Erörterung setzt sich – ausgehend von einer Textvorlage – umfassend und kritisch mit einem Thema/einem Problem auseinander und betrachtet dieses von verschiedenen Seiten. Sie ist logisch gegliedert (Einleitung, Hauptteil, Schluss), formuliert sachlich und arbeitet mit Argumenten und Beispielen. Mitunter bringt sie auch die eigene Meinung zum Ausdruck. Ihr Ziel ist es, zu informieren und zur Diskussion zu stellen.
  • Der Kommentar greift – ausgehend von einer Textvorlage – ein aktuelles gesellschaftliches oder politisches Thema auf. Er berücksichtigt einzelne Aspekte, erläutert diese kritisch und aus der Sicht der Kandidatin/des Kandidaten. Er setzt bewusst stilistische Mittel ein, um zu werten und eine subjektive Meinung zum Ausdruck zu bringen. Sein Ziel ist es, die Leser/innen zu überzeugen.
  • Der Leserbrief reagiert auf einen in einem (Print-)Medium veröffentlichten Text. Er folgt den Konventionen des Briefes (Anrede, Grußformel, Unterschrift) und richtet sich an die Verfasserin / den Verfasser des Textes, die Redaktion des Mediums und die Leserschaft. Er formuliert präzise, muss allgemein verständlich sein und darf einen vorgegebenen Umfang nicht überschreiten. Sein Ziel ist es, zu informieren, vor allem aber einen Meinungsbildungsprozess anzuregen und diesen zu beeinflussen.

Literatur:
Claudia Eder-Hantscher / Gertraud Geisler / Wolfgang Schörkhuber / Reinhard Stockinger:
KOMPETENZ:DEUTSCH. Trainingsteil für die neue Reifeund
Diplomprüfung. Wien: Hpt 2014 (oder neuer).

Eva Rainer / Gerald Rainer / Christian Schacherreiter:
Neue Reifeprüfung schriftlich. Deutsch. Informationen
und Übungen. Linz, Wien: Veritas 2013 (oder neuer).

Maria-Rita Helten-Pacher / Herbert Staud / Wolfgang
Taubinger: sprachreif. Deutsch Oberstufe. Schreibkompetenztraining
1. Argumentative und appellative
Textsorten. Wien: öbv 2014 (oder neuer).


Biologie, Biologie und Umweltkunde, Biologisch-geologische Grundlagen

Zur Prüfungsvorbereitung sind Biologiebücher der AHS-Oberstufe oder vergleichbare Übersichtswerke geeignet. Die verwendete Literatur soll zur Prüfung mitgenommen werden.


Biologie (mündliche Prüfung):

  • Entwicklung der Lebewesen im Lauf der Erdgeschichte
  • Stammesgeschichte des Menschen
  • Biologie der Zelle und physiologische Grundvorgänge
  • Bau und Funktion des menschlichen Körpers
  • Grundzüge der Ernährungs- und Gesundheitslehre
  • Fortpflanzung und Vererbung des Menschen
  • menschliches und tierisches Verhalten

Biologie und Umweltkunde (mündliche Prüfung):

  • Überblickartige Kenntnis des Pflanzen- und Tierreiches mit Schwerpunkt auf den wichtigen systematischen Großeinheiten
  • Entwicklung der Lebewesen im Lauf der Erdgeschichte
  • Stammesgeschichte des Menschen
  • Bau und Funktion des menschlichen Körpers
  • Ernährung, Fortpflanzung und Vererbung bei Mensch und Tier
  • menschliches und tierisches Verhalten Grundlagen des Lebens
  • Boden, Wasser, Pflanzen und Tiere als Ökosystem und Lebenswelt des Menschen

Biologisch-geologische Grundlagen (mündliche Prüfung):

  • Biologie und Umweltkunde und zusätzlich:
  • Entstehung und Aufbau der Erde
  • (Gebirgsbildung, Vulkanismus, Erdbeben)
  • Stellung der Erde im Weltall
  • Kristallbegriff
  • Gesteine und Minerale und deren Bildung
  • geologischer Aufbau Österreichs

Chemie 2 (mündliche und schriftliche Prüfung)

Allgemeine Chemie:

  • Bausteine der Materie (Aufbau der Atome und Moleküle, Arten der chemischen Bindung, Radioaktivität)
  • Bedeutung des Periodensystems
  • die drei klassischen Aggregatzustände
  • Satz von Avogadro
  • Molvolumen
  • Avogadro(Loschmidt-)Konstante
  • allgemeine Gasgleichung
  • chemische Reaktionen (Gleichungen, Stöchiometrie, Massenwirkungsgesetz, Prinzip von LeChatelier-Braun)
  • Reaktionsgeschwindigkeit und Katalyse
  • Lösungen
  • Dissoziation und Assoziation
  • Säuren, Basen und Salze
  • pH-Wert
  • Hydrolyse
  • Elektrolyse
  • Energieumsatz bei chemischen Reaktionen, Maßanalyse, Ionenreaktionen, Korrosion

Anorganische Chemie:

  • Wasserstoff
  • Sauerstoff
  • Halogene
  • weitere wichtige nichtmetallische Elemente und Metalle
  • Verbindungen dieser Elemente
  • Edelgase
  • Schwefel
  • Phosphor
  • Silizium
  • Metalle und deren Verbindungen

Organische Chemie:

  • Sonderstellung des Kohlenstoffes
  • ketten- und ringförmige Verbindungen
  • Isomerie
  • Kohlenwasserstoffe und ihre Derivate
  • (funktionelle Gruppen)
  • aromatische Verbindungen
  • Erdöl
  • Kunststoffe (Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition)
  • Nomenklatur
  • Heterozyklen
  • optische Aktivität
  • Waschmittel
  • Reaktionstypen

Einführung in die Biochemie:

  • Kohlenhydrate
  • Fette
  • Aminosäuren
  • Eiweißstoffe (Kolloide)

Detaillierte Informationen zur Prüfung an der Universität Wien:
Der Lernstoff für die Studienberechtigungsprüfung aus Chemie erstreckt sich auf wichtige Themen der allgemeinen Chemie sowie der anorganischen und organischen Chemie (s.o.). Im Prinzip soll Kenntnisgleichheit gegenüber MaturantInnen einer Allgemein bildenden höheren Schule (AHS) hergestellt werden. Demzufolge gelten Lehrinhalte des Faches Chemie der AHS-Oberstufe als Stoffgebiete für die Pflichtfachprüfung Chemie 2 der Studienberechtigungsprüfung

Literatur zur Vorbereitung:
Lehrbücher der AHS über „Allgemeine und Anorganische Chemie“ sowie „Organische Chemie“, z.B. Magyar-Liebhart-Jelinek: EL-Mo. Elemente
und Moleküle (ÖBV, Wien 2011)

Prüfungsmodus:
Zuerst wird eine schriftliche Prüfung absolviert. Dabei müssen 10 Fragen beantwortet werden. 4 Fragen stammen aus dem Gebiet der allgemeinen Chemie und je drei Fragen aus dem Gebiet der anorganischen und organischen Chemie. Eine Woche danach erfolgt eine mündliche Prüfung aus demselben Stoffgebiet. Die Gesamtnote ergibt „bestanden“ oder „nicht bestanden“


Geschichte 2 (mündliche Prüfung)

  • Grundzüge der allgemeinen Geschichte
  • wesentliche historische Fakten und Entwicklungen der europäischen Geschichte mit Schwerpunkt auf Österreich unter Berücksichtigung kultur-, wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Aspekte

Detaillierte Informationen zur Prüfungan der Universität Wien:

Wählen Sie aus den unten angeführten Vorschlägen Ihre prüfungsrelevante Lektüre aus. Teilen Sie Ihre Auswahl dem zuständigen Prüfer per E-Mail mit. Bitte unter Betreff „Studienberechtigung“ angeben. Eine alternative Lektüre kann via E-Mail vereinbart werden.
Die Prüfung erfolgt in Form eines mündlichen Gesprächs, Dauer 30 Minuten, bei dem das Verständnis der gelesenen Texte und der darin analysierten historischen Prozesse und Strukturen im Vordergrund steht. Das Ergebnis (bestanden bzw. nicht bestanden) wird unmittelbar
im Anschluss an die Prüfung bekanntgegeben.

Prüfungsliteratur:

Schwerpunkt aus österreichischer Geschichte, Österreichische Zeitgeschichte: Schulbuch

Wählen Sie zusätzlich einen der folgenden Vorschläge aus:

  • Ernst Hanisch, Der lange Schatten des Staates. Österreichische Gesellschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert. Wien 1994, besonders S. 263 - 489.
  • Karl Vocelka, Geschichte Österreichs: Kultur - Gesellschaft - Politik 4. Aufl., München 2006, besonders S. 167 - 359.
  • Ernst Bruckmüller (2001) Sozialgeschichte Österreichs, 2. Aufl. Wien: Verl. für Geschichte und Politik; München

Schwerpunkt aus allgemeiner Geschichte (Wählen Sie einen der folgenden Vorschläge aus):

  • (Frühe Neuzeit, Geschlechtergeschichte) Claudia Ulbrich, Shulamit und Margarete. Macht, Geschlecht und Religion in einer ländlichen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Wien [u.a]: Böhlau 1999.
  • (Frühe Neuzeit, Mikrogeschichte) Davis Natalie Zemon, Die wahrhaftige Geschichte von der Wiederkehrdes Martin Guerre (französisch 1982).München: Piper 1984.
  • (Europäische Geschichte Politische Geschichte) TimothyC.W. Blanning (ed.), Short Oxford History of Europe.The Eighteenth Century. Europe 1688 - 1815. Oxford [u.a.]:Oxford University Press 2000.
  • Erik Hobsbawm, Europäische Revolutionen. 1789 bis 1848, übersetzt von Boris Goldenberg. Zürich 1978.Ein wissenschaftliches Werk zur Sozial-, Kultur oder Wirtschaftsgeschichte aus den letzten 20 Jahren nach freier Wahl.

Grundkenntnisse der Geschichte (Wählen Sie einender folgenden Vorschläge aus):

  • Karl Brunner, Einführung in den Umgang mit Geschichte.4. Auflage. Wien 2004
  • Andrea Griesebner, Feministische Geschichtswissenschaft.Eine Einführung. Wien: Löcker 2005.

Geschichte 2 für JuristInnen (mündliche Prüfung)

An der Universität Wien gibt es eine eigene Geschichte 2-Prüfung für KandidatInnen der Studienberechtigungsprüfung Rechtswissenschaften. Detaillierte Informationen


Geschichte 3 (mündliche Prüfung)

  • Grundzüge der allgemeinen Geschichte
  • wesentliche historische Fakten und Entwicklungen der Geschichte des alten Orients und der europäischen Geschichte unter Berücksichtigung kultur-, wirtschafts- und sozialgeschichtlicher Aspekte

Detaillierte Informationen zur Prüfung an der Universität Wien:

1. Wählen Sie aus den unten angeführten Vorschlägen Ihre prüfungsrelevante Lektüre aus.
2. Teilen Sie Ihre Auswahl dem zuständigen Prüfer per E-Mail mit. Bitte unter Betreff „Studienberechtigung“ angeben. Eine alternative Lektüre kann via E-Mail vereinbart werden.
3. Die Prüfung erfolgt in Form eines mündlichen Gesprächs, Dauer 30 Minuten, bei dem das Verständnis der gelesenen Texte und der darin analysierten historischen Prozesse und Strukturen im Vordergrund steht.
4. Das Ergebnis (bestanden bzw. nicht bestanden) wird unmittelbar im Anschluss an die Prüfung bekanntgegeben.

Prüfungsliteratur:
Schwerpunkt aus allgemeiner Geschichte (Wählen Sie einen der folgenden Vorschläge aus):

  • Ein Band der Neuen Fischer Weltgeschichte nach freier Wahl, besonders empfohlen werden die Bände 2/8/9, die sich mit dem Raum des alten Orients befassen.
  • Hans-Joachim Gehrke, Schneider, Helmuth (Hrsg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, 2. erw. Aufl., Stuttgart 2013.
  • Wolfgang Hameter, Sven Tost (Hrsg.), Alte Geschichte: Der Vordere Orient und der mediterrane Raum vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr., Innsbruck 2013.

Schwerpunkt aus europäischer Geschichte:

  • Wolfgang Schmale, Geschichte Europas. Wien [u.a.]: Böhlau 2001.

Wählen Sie zusätzlich einen der folgenden Vorschläge aus:

  • (Bürgerliche Gesellschaft) Ute Frevert, Eurovisionen. Ansichten guter Europäer im 19. und 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main: Fischer 2003.
  • (Geschlechtergeschichte) Hufton Olwen, Frauenleben. Eine europäische Geschichte 1500 – 1800. Frankfurt am Main: Fischer 1998.
  • Timothy C.W. Blanning (ed.), Short Oxford History of Europe. The Nineteenth Century. Europe 1789 - 1914 Oxford [u.a.]: Oxford University Press 2000.
  • Erik Hobsbawm, Das imperiale Zeitalter. 1875 - 1914, übersetzt von Udo Rennert, Frankfurt/M. 2004.
  • Erik Hobsbawm, Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, übersetzt von Yvonne Badal, München 1998
  • Ein wissenschaftliches Werk zur Sozial-, Kultur- oder Wirtschaftsgeschichte aus den letzten 20 Jahren nach freier Wahl.

Grundkenntnisse der Geschichte (Wählen Sie einen der folgenden Vorschläge aus):

  • Karl Brunner, Einführung in den Umgang mit Geschichte. 4. Auflage. Wien 2004
  • Andrea Griesebner, Feministische Geschichtswissenschaft. Eine Einführung. Wien: Löcker 2005. letzte Aktualisierung: 26. August 2011

Griechisch (mündliche und schriftliche Prüfung)

Für die Arbeit mit attischen griechischen Texten unter Heranziehung des Wörterbuches erforderliche Kenntnis der Formenlehre und Syntax sowie verlässlich verfügbarer Basiswortschatz.

Detaillierte Informationen zur Prüfung an der Universität Wien:

Dringend zur Vorbereitung auf die Prüfung empfohlen ist der Besuch des zweisemestrigen Kurses „Einführung in die griechische Sprache I und II“ am Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein der Universität Wien.

Dort wird anhand des zweibändigen Lehrbuches von Lachawitz (Günter Lachawitz, Einführung in die griechische Sprache, 1. Teil: Text und Vokabular; 2. Teil: Grammatik, erschienen im Braumüller-Verlag) unterrichtet.

Falls man sich für ein Selbststudium entscheidet (wobei der Kursbesuch sicher die bessere Wahl ist), so kann ebenfalls das genannte Lehrbuch herangezogen werden. Möglicherweise etwas leichter ohne Anleitung benutzbar, ist das Lehrbuch „Hellas“ (Hellas, Lehrgang des Griechischen, hg. v. Friedrich Maier; Hellas, Griechische Grammatik, hg. von Friedrich Maier, erschienen im Buchner-Verlag).

Nützlich als ergänzende(!) kurzgefasste Synopse der Grammatik ist auch: Karl Lahmer, Grammateion. Griechische Lerngrammatik - kurzgefasst, erschienen im Klett-Verlag.

Für den Wortschatz kann zudem nützlich sein: Thomas Meyer, Hermann Steinthal, Grund- und Aufbauwortschatz Griechisch, erschienen im Klett-Verlag.

Als Wörterbuch kann der „Gemoll“ (Wilhelm Gemoll, Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch, erschienen im Oldenbourg-Verlag) verwendet werden, auch zur Gewöhnung an dessen Benutzung, die auch während der Prüfungen zugelassen ist.

Gegenstand der mündlichen und schriftlichen Prüfungen werden Prosa-Texte sein, meist Platon entnommen.


Latein 1 (mündliche Prüfung)

Kenntnis des im Studium des römischen Rechtes und in der heutigen rechtswissenschaftlichen Fachsprache erforderlichen Wortschatzes.

Detaillierte Informationen zur Prüfung an der Universität Wien:

Die Zahlen verweisen auf das Buch Hausmaninger – Selb – Römisches Privatrecht, Böhlau, 9.Auflage (2001)

Recht und Rechtsquellen

  • ius, fides, 16, 28f
  • lex, privata, publica 21, 31
  • lex contractus 31
  • plebiscitum 7
  • senatus consultum 8, 33
  • constitutio principis 33f (edictum, scriptum, decretum, mandatum)
  • edicta magistratuum 23
  • responsa prudentium 25
  • ius edicendi, respondendi 23f, 34
  • ius civile, ius naturale, ius gentium, ius honorarium 29f
  • ius publicum, privatum 30
  • ius cogens, dispositivum 31
  • ius strictum, aequum 26
  • agere, cavere, respondere 25
  • praetor – iudex 23
  • edictum praetoris 24
  • actio und exceptio
  • edictum perpetuum 24
  • adiuvandi, supplendi, corrigendi gratia 24
  • Elementarliteratur, institutiones 40
  • libri ad edictum, libri ad Sabinum 39
  • Kommentar und System 38f
  • leges duodecim tabularum 16 – 18
  • Justinianische Kodifikation 52 – 56
  • Digesten (Pandekten) 52 – 55
  • Codex 52, 55
  • Institutionen des Gaius 40 f; Justinians 55
  • Novellen 56
  • Glossatoren 56 – 60
  • Konsiliatoren 60 – 62
  • Rezeption 62 – 64
  • Naturrechtslehre, rationalistische 64
  • rechtshistorische Schule 67
  • Pandektistik 67
  • Moderne Kodifikationen 65 - 69

Personenrecht

  • Rechtsfähigkeit 76f
  • Status, libertatis, civitatis, familiae 73 – 75
  • civis, peregrinus 74
  • commercium, conubium 74
  • servus, homo, mancipium 78
  • ingenuus, libertus, patronus 84
  • manumissio 82f
  • quaestio status 85
  • juristische Person 88 – 91
  • Handlungsfähigkeit: Geschäfts- und Deliktsfähigkeit 86
  • infans, inpuberes, puberes 86f
  • minores vigintiquinque annis 87
  • furiosus, prodigus 88
  • tutor, tutela 108f
  • curator, curatela 112

Familien- und Eherecht

  • familia, cognatio, adgnatio 91f
  • pater familias; filius, filia familias 92
  • patria potestas, manus 92f
  • emancipatio 95
  • e, affectio maritalis 96f
  • iustum matrimonium 97
  • confarreatio, coemtio, usus 99
  • repudium 103
  • pater est quem nuptiae demonstrant 95
  • dos, onera matrimonii 105

Sachenrecht

  • res (Begriff) 118
  • res in patrimonio – res extra patrimonium 119
  • res divini iuris: sacrae, sanctae, religiosae 119
  • res publicae: communes omnium in publico usu 119 f
  • res mancipi – nec mancipi 120
  • res mobiles– immobiles 120 f
  • res consumptibiles – non consumptibiles 121
  • vertretbare – unvertretbare Sachen 121
  • teilbare – unteilbare Sachen 121
  • res corporales – incorporales 119
  • corpora ex cohaerentibus 122
  • corpora ex distantibus (Gesamtsache) 122
  • Pertinenz (Zubehör) 122
  • Akzession (Bestandteil) 122
  • fructus 123

Besitz

  • possessio 123
  • possessio civilis 124
  • possessio ad interdicta 125
  • possessio iusta – iniusta 125
  • possessio vitiosa 125
  • Eigenbesitz – Fremdbesitz 125f
  • possessio naturalis 127
  • corpore et animo apiscimur possessionem 128
  • corpore et tactu, oculis et affectu 129
  • solo animo 130
  • traditio brevi manu 130f
  • constitutum possessorium 131
  • Besitzerwerb durch Gewaltunterworfene
  • animo nostro – corpore alieno 132
  • et animo et corpore alieno 132
  • per liberas personas adquiri nobis nihil potest 133
  • interdictum 136

Eigentum

  • dominium ex iure quiritium 140
  • bonitarisches Eigentum 141
  • Miteigentum 142
  • Eigentumsbeschränkungen 143
  • Nachbarrechte 145 f
  • Immissionen 146
  • originärer und derivativer Eigentumserwerb 148
  • mancipatio 149
  • in iure cessio 151
  • traditio 151 f
  • usucapio 153
  • res habilis, lex Atinia, reversio ad dominum 154
  • tempus 154
  • iusta causa 155
  • bona fides 155f
  • mala fides superveniens non nocet 156
  • occupatio 158
  • res nullius 158
  • fera bestia 158
  • thesaurus 159
  • res derelicta, Fund 159
  • Fruchterwerb, seperatio, perception 160
  • accessio, confusio, commixtio 161f
  • implantatio, alluvio, avulsio 161
  • superficies solo cedit 161
  • accessio cedit principali 161
  • tabula picta 162
  • adplumbatio, ferruminatio 162
  • specificatio 163
  • actio ad exhibendum, dominium dormiens 162


Eigentumsschutz

  • rei vindication 165
  • aktiv-, Passivlegitimation 166
  • ficti possessors: is qui dolo malo desinit possidere; is, qui litem se obtulit 167
  • actio Publiciana 170
  • actio negatoria 171
  • iura in re aliena: dingliche Rechte an fremden Sachen

Servituten

  • servitus 172
  • Prädial- und Personalservituten 172
  • praedium dominans – praedium serviens 172
  • Rustikal – und Urbanalservituten 172 f
  • servitus in faciendo consistere nequit 173
  • Reallast 173
  • vicinitas, utilitas 173
  • ususfructus 175
  • usus 177
  • habitatio 177
  • emphyteusis 178
  • superficies 179

Pfandrecht

  • fiducia 180
  • fiducia cum creditore contracta 180
  • pignus, hypotheca 181
  • conventio pignoris 182
  • pignus contractum 182
  • pignus legale, pignus iudiciale 184
  • pignus tacitum 184
  • invecta et illata 184
  • lex commissoria 185
  • actio pigneraticia in rem 186
  • actio pigneraticia in personam 187
  • superfluum 187
  • ius offerendi ac succedendi 188

Obligationsrecht (Schuldrecht)

  • obligatio: vinculum iuris 193
  • omnis obligatio vel ex contractu nascitur vel ex delicto 197
  • Kontrakte, Delikte, Quasikontrakte, Quasidelikte 197
  • Obligation und Durchsetzung 194
  • negotia stricti iuris – negotia bonae fidei 200
  • obligatio naturalis 198
  • Verträge nach Leistungsverpflichtungen 201 Rechtsgeschäft und seine Bestandteile
  • condicio, dies, modus und Nebenabreden 201 – 205
  • damnum – poena 205
  • damnum emergens – lucrum cessans 283
  • Stipulation 208
  • Realkontrakt 212
  • mutuum, Definition 213
  • Klagen 214
  • Sonderformen: Anweisungsdarlehen, Vereinbarungsdarlehen 214
  • commodatum 216
  • Haftungsmaß beim commodatum 217
  • Utilitätsprinzip 217
  • depositum 219
  • Haftungsmaß beim depositum, relativer dolus 219
  • depositum irregulare 220
  • Konsensualkontrakte 224
  • Konsens und Dissens 234
  • Willensmängel: error, metus, dolus 235
  • emtio venditio, Synallagma 225
  • Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft
  • Spezies und Genusskauf 226f
  • Preis und Ware: pretium certum, verum, iustum 230
  • laesio enormis 230
  • obligatio alternativa, facultas alternativa 228
  • emptio rei speratae, emptio spei 231
  • Unmöglichkeitslehre 232
  • impossibilium nulla est obligatio 232
  • verbotene und unsittliche Leistungspflichten aus dem Kauf 236
  • periculum: Leistungs- und Preisgefahr, Gewährleistung 239
  • Rechtsmangel (Eviktion) 241
  • Sachmangel 242
  • Mangelschaden, Mangelfolgeschaden 243
  • locatio conductio rei 247
  • Pflichten aus dem Mietverhältnis 247 f
  • Dauerschuldverhältnis 249
  • locatio conductio operis, operarum 250
  • societas 253
  • culpa in concreto 254
  • Beendigung der societas 255
  • mandatum 256
  • Ende des Mandats 258
  • Innominatkontrakte 260
  • negotiorum gestio 267
  • condictio indebiti 271
  • condictio ob rem 272
  • Bürgschaft 292 f
  • Solidarschuldverhältnis 298
  • mora debitoris, creditoris 213
  • compensatio 316
  • damnum iniuria datum 280
  • lex Aquilia 281
  • Voraussetzung einer Haftung aus Schadenersatz 281
  • Kausalität und Kausalitätstheorien
  • occidere, mortis causa praestare, urere, frangere rumpere

Empfohlene Basisliteratur zur Erarbeitung der Antworten:
Hausmaninger/Selb, Römisches Privatrecht, Böhlau, 9.Auflage (2001)
Benke/Meissel, Juristenlatein, Manz 3. Auflage (2009)

Vertiefend:
Benke/Meissel, Übungsbuch Römisches Sachenrecht, Manz 10. Aufl. 2012
Benke/Meissel, Übungsbuch Römisches Schuldrecht, Manz 8. Aufl. 2014

Allgemein zur Einführung in die Rechtswissenschaft:
Meissel/Ofner/Perthold-Stoitzner/Windisch-Graetz, Grundbegriffe der Rechtswissenschaften, Manz 3. Aufl. (2016)


Latein 2 (schriftliche und mündliche Prüfung)

Für die Arbeit mit einfachen historischen, philosophischen oder kirchlichen Quellentexten unter Heranziehung des Wörterbuches erforderliche Kenntnis der Formenlehre und Syntax sowie grundlegender Wortschatz.

Detaillierte Informationen zur Prüfung ander Universität Wien:

  • Prüfungsvoraussetzungen: Grammatik, Formenlehre, Syntax, Konstruktionen
  • Die schriftliche Prüfung dauert 2 Stunden: einfacher unbekannter Text, Verwendung eines Wörterbuches erlaubt
  • Zur Besprechung der Prüfungsmodalitäten und der Prüfungsvorbereitung nehmen Sie bitte mit der zuständigen Prüferin Kontakt auf.
  • In weiterer Folge können Sie auch den fachspezifischen Reader für die mündliche Prüfung bei der Prüferin beziehen (per E-Mail).
  • Mögliche universitäre Vorbereitungskurse:
  • Latinum an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (abgehalten von Frau MMag. Dr. Schreiner); Einstieg sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich
  • Latinumkurse an der Universität Wien (Einführung in das Latein 1, Einführung in das Latein 2)

Mögliche universitäre Vorbereitungskurse:

  • Latinum an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (abgehalten von Frau MMag. Dr. Schreiner); Einstieg sowohl im Winter- als auch im Sommersemester möglich
  • Latinumkurse an der Universität Wien (Einführung in das Latein 1, Einführung in das Latein 2)

Literatur zur Vorbereitung:

Schulbuch, empfohlen wird Medias In Res


Lebende Fremdsprache 2 (schriftliche und mündliche Prüfung)

  • Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruckunter richtiger Anwendung der Grundgrammatik
  • Fähigkeit, die Sprache bei normaler Sprechgeschwindigkeitzu verstehen und sich an Konversation überallgemein bekannte Inhalte für die Gesprächspartnerverständlich zu beteiligen
  • Fähigkeit, einfache Texte ins Deutsche zu übersetzen
  • Fähigkeit, kurze Texte fließend zu lesen und zusammenzufassen
  • Fähigkeit, zu allgemeinen Themen vorwiegend in erzählenderund beschreibender Weise in AufsatzformStellung zu nehmen.

Weitere Informationen zu Englisch


Mathematik

Detaillierte Informationen zu den Prüfungen an der Universität Wien:

Kann man das Stoffgebiet weiter einschränken, abgrenzen, etc.?
Nein, das ist nicht möglich.

Wie bereite ich mich am besten auf die Prüfung vor?
Besuchen Sie am besten einen Vorbereitungskurs (z. B. an einer Volkshochschule, WIFI, BFI, etc.)! Lernen Sie außerdem mit einer approbierten, österreichischen AHS- bzw. BHS-Schulbuchreihe und suchen Sie sich daraus die entsprechenden Themen heraus!

Welche Aufgaben kommen zur Prüfung? Gibt es eine Modellprüfung, einen Fragenkatalog bzw. eine alte Klausur?
Nein, es gibt keine Modellprüfung, keinen Fragenkatalog und keine alte Klausur zur Ansicht. Sie können aber mit ähnlichen Aufgaben rechnen, wie sie in Schulbüchern oder im Aufgabenpool des BIFIE zu finden sind:

Welche Hilfsmittel dürfen bei der Prüfung eingesetzt werden?
Ein Taschenrechner und eine für den Schulunterricht approbierte Formelsammlung.

Muss man zum mündlichen Teil der Prüfung noch antreten, wenn sich nach dem schriftlichen Teil keine Aussicht auf ein Bestehen der Prüfung abzeichnet?
Nein, das ist nicht notwendig.

Kann man eine positiv abgelegte Teilprüfung für den nächsten Prüfungstermin „anrechnen“ lassen?
Nein.


Mathematik 1 (mündliche und schriftliche Prüfung):

  • Zahlenmengen
  • Gleichungen und Ungleichungen
  • lineare Gleichungs- und Ungleichungssysteme
  • Vektoren
  • Matrizen
  • Determinanten
  • elementare Funktionen
  • Grundbegriffe der Differentialrechnung und Integralrechnung
  • Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik

weitere Informationen


Mathematik 2 (mündliche und schriftliche Prüfung)

  • Zahlenmengen
  • Gleichungen und Ungleichungen
  • elementare Funktionen
  • lineare Algebra (insbesondere Vektoren) und Geometrie
  • Trigonometrie und Winkelfunktionen
  • Folgen und Reihen
  • Grundbegriffe der Differentialrechnung und Integralrechnung

weitere Informationen


Mathematik 3 (mündliche und schriftliche Prüfung)

Mathematik 2 und zusätzlich:

  • Komplexe Zahlen
  • algebraische Strukturen
  • Ausbau und Exaktifizierung der Infinitesimalrechnung
  • Einführung in die Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik

weitere Informationen


Philologische Grundlagen (schriftliche und mündliche Prüfung)

  • Einblick in Gegenstandsbereich und Methoden der Sprachbetrachtung (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik) unter Berücksichtigung des Deutschen
  • Einsicht in die gesellschaftliche und historische Bedingtheit von Sprache
  • Grundbegriffe des Verstehens und Interpretierens von Texten
  • Grundbegriffe der Poetik
  • literarische Gattungen, Formen, Traditionen und Epochen

Detaillierte Informationen zur Prüfungan der Universität Wien:

Zur Vorbereitung:

  • Winfried Ulrich: Wörterbuch. Linguistische Grundbegriffe.5. erneut bearb. u. erw. Aufl. Kiel: F. Hirt 2002(Hirts Stichwörterbücher)
  • Werner König: dtv-Atlas. Deutsche Sprache. Tafeln u.Texte. 17 Aufl. München: dtv 2011 (dtv 3025)
  • Horst Dieter Schlosser: dtv-Atlas. Deutsche Literatur.Tafeln u. Texte. 11. durchges. u. korr. Aufl. München:dtv 2010 (dtv 3219) oder Herbert A. u. Elisabeth Frenzel: Daten deutscherDichtung. Chronologischer Abriß der dt. Literaturgeschichte,2 Bde. 35. Aufl. München: dtv 2007(dtv 3003 u. 3004)
  • Ivo Braak u. Martin Neubauer: Poetik in Stichworten:literaturwissenschaftliche Grundbegriffe;eine Einführung. 8. überarb. u. erw. Aufl. Berlin:Borntraeger 2001 (Hirts Stichwörterbücher)oderOtto F. Best: Handbuch literarischer Fachbegriffe. Definitionenu. Beispiele. 8. Ausg. Frankfurt a. M.: Fischer2008 (Fischer Sachbuch 11958)

Leseliste:

  • Abgabe: mindestens drei Wochen vor demschriftlichen Prüfungstermin
  • Umfang: mindestens 20 WerkeWerke: aus allen Gattungen (Epik, Lyrik, Dramatik)und deren Untergruppierungen (z. B. Roman, Novelle,Kurzgeschichte...) der deutschsprachigen Literatur vom16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Auswahl aus demKanon, keine unbedeutenden Werke bzw. Einzelgedichtewählen.
  • Prüfungsgebiet: Linguistische Terminologie, Sprachgeschichteim Überblick, Literaturgeschichte, Poetikund Textinterpretation

Physik 1 (mündliche und schriftliche Prüfung):

  • Arbeitsweisen, Fragestellungen und
  • Probleme der Physik
  • Grundgrößen – abgeleitete Größen
  • Längen- und Zeitmessung

Mechanik:

  • Inertialsystem
  • Modell des materiellen Punktes
  • Grundgrößen und Grundgesetze der Mechanik
  • einfache Maschinen

Schwingungen und Wellen:

  • harmonische Schwingung
  • harmonische Welle
  • Überlagerung von Wellen
  • Akustik

Wärmelehre:

  • Temperatur
  • innere Energie
  • Arbeit und Wärme
  • Hauptsätze der Wärmelehre
  • Gasgesetze
  • Zustandsgleichung
  • Wärmekraftmaschinen
  • Hydro- und Aeromechanik
  • Meteorologie.

Elektrizitätslehre:

  • Elektrostatik
  • Ladung – Potential
  • Strom – Spannung – Widerstand
  • Ohmsches Gesetz
  • Kirchhoffsche Gesetze
  • Leistung und Arbeit
  • elektrisches Feld
  • magnetisches Feld
  • Wechselstrom
  • elektrische Maschinen
  • Messgeräte
  • elektrische Leiter
  • Halbleiter

Grundlagen der Atomphysik, Kernphysik und Radioaktivität Optik:

  • geometrische Optik
  • Wellenoptik
  • Dualismus Teilchen – Welle
  • optische Geräte
  • physiologische Optik

Weitere Informationen zu den Prüfungen an der Universität Wien:

Bezüglich eines persönlichen oder telefonischen
Beratungsgespräches zu den Modalitäten der jeweiligen Prüfung können Sie sich an den zuständigen Pflichtfachprüfer wenden. Entsprechende Termine können per E-Mail individuell vereinbart werden.


Physik 2 (mündliche und schriftliche Prüfung)

Physik 1 und zusätzlich:

  • Aufbau und Struktur der Festkörper
  • Atom-und Kernphysik
  • Radioaktivität
  • Quantenmechanik
  • Astrophysik
  • Grundzüge der allgemeinen und speziellen
  • Relativitätstheorie
  • Weltbild der Physik – Physik des 20. Jahrhunderts
  • und aktuelle Probleme der Gegenwart

Weitere Informationen zu den Prüfungen an der Universität Wien:

Bezüglich eines persönlichen oder telefonischen
Beratungsgespräches zu den Modalitäten der jeweiligen Prüfung können Sie sich an den zuständigen Pflichtfachprüfer wenden. Entsprechende Termine können per E-Mail individuell vereinbart werden.


Wahlfach

Das Wahlfach ist durch eine Prüfung im Ausmaß von mindestens zwei ECTS Anrechnungspunkten abzulegen. Das Wahlfach ist aus der Studieneingangs- und Orientierungsphase jenes Studiums zu wählen, für das die Studienberechtigungsprüfung angestrebt wird. Es muss durch die Absolvierung von Lehrveranstaltungsprüfungen, prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen, Modul- oder Fachprüfungen, die im jeweiligen Studium vorgesehen sind, erbracht werden. Das studienrechtlich zuständige Organ ist darüber hinaus berechtigt, einen Katalog von alternativen Prüfungen für die Ablegung des Wahlfachs festzulegen. Für Studien mit Aufnahmeverfahren wird vom studienrechtlich zuständigen Organ ein Katalog von alternativ zu wählenden Prüfungen festgelegt.

Informationen zu Auswahlkatalogen und Empfehlungen der StudienprogrammleiterInnen erhalten Sie in der Studienzulassung/Bereich Studienberechtigungsprüfung >


Wahlfach Biologie

Wenn Sie einen Bescheid über die Zulassung zur Studienberechtigungsprüfung Biologie haben, machen Sie sich bitte für die Wahlfachprüfung mit dem/der jeweiligen Prüfer/in einen Sondertermin aus. (siehe PDF Seite 20)

Zur Prüfungsvorbereitung können Sie:

  • die für Sie relevanten Vorlesungsteile eines der beiden Basismodule besuchen: Basismodul Biologie 1/VO STEOP: B-BIO 1 Einführung in die Biologie I oder Basismodul Biologie 2/VO STEOP: B-BIO 2 Einführung in die Biologie II
  • auf die Lernunterlagen des jeweiligen Basismoduls zugreifen(Anmeldung zur Vorlesung über u:space erforderlich!)
Top

Die Entscheidungshilfe zur Studienwahl

Logo Studieren Probieren

Studieren Probieren ermöglicht es Studieninteressierten Lehrveranstaltungen ihrer Wunschstudien zu besuchen und sich in einem Gespräch über das Studium zu informieren.

Alles lesen

Zugangsbeschränkungen & Aufnahmeverfahren

Hier genügt deine Matura nicht

Hier findest du Informationen zu den einzelnen Aufnahme- und Zulassungs-verfahren.
Lass dich nicht von einem Aufnahmeverfahren entmutigen oder sogar von deinem Wunschstudium abbringen!

Alles lesen

Beratungstermine an Schulen

Schultermine

Die ÖH bietet bundesweit kostenlose Beratungstermine an Schulen an. Die jeweiligen Kontaktdaten gibt es auf maturantinnenberatung.at

Alles lesen

Die Studienberechtigungsprüfung ermöglicht immer nur Zugang zu einem spezifischen Studien­gang.
weitere Informationen

Die Studieneingangs und Orientierungsphase (STEOP) ist ein einführender Studienabschnitt, der als Voraussetzung für andere Lehrveranstaltungen abgeschlossen werden muss und besondere Prüfungsmodalitäten aufweist. Informationen wie die STEOP für deinen Studien­gang gestaltet ist, findest du auf der Studien­gangsseite.

Weitere Informationen findest du hier.

Studieneingangs und Orientierungsphase (STEOP)

Die Studieneingangs und Orientierungsphase (STEOP) ist ein einführender Studienabschnitt, der als Voraussetzung für andere Lehrveranstaltungen abgeschlossen werden muss. Informationen wie die STEOP für deinen Studien­gang gestaltet ist, findest du im Studien­plan. Je nach Studien­plan/Universität können bis zu 22 ECTS vor Ende der STEOP absolviert werden.

Weitere Informationen findest du hier.

Die gängigsten Unter­richts­sprachen an den österreichischen Hoch­schulen sind Deutsch und Englisch.

Mehr Information …

Anhand von ECTS-Punkten lässt sich der Arbeitsaufwand für eine Lehrveranstaltung erkennen. 1 ECTS-Punkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 Stunden.

Mehr Information …

An den Hoch­schulen gibt es verschiedene Studienarten, die sich vor allem durch ihre Mindestdauer unterscheiden. Im Grundstudium beginnst du je nach richtig mit dem Bachelor oder dem Diplomstudium.

Mehr Information …

In Österreich gibt es drei verschiedene Hochschultypen (Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hoch­schulen), die sich in der Ausgestaltung der Studien(-gänge) stark unterscheiden.

Mehr Information …