Stand: 28.10.2026
Frankreich- und Frankophoniestudien
- Wichtiger Hinweis:
Keine Frist mehr verpassen mit dem ÖH Reminder
Nach der Zulassung Studienbeihilfe beantragen - für das Sommersemester: 20. Februar - 15. Mai Mehr für dich! oeh.ac.at/studienbeihilfe
- Hochschule:
- Universität Innsbruck (Uni Innsbruck)
Innsbruck, Tirol - Studienart:
- Bachelorstudium
- Studienkennzahl:
- 033/647
- Mindeststudiendauer:
- 6 Semester
- ECTS:
- 180
- Studiengang:
- Link zum Studienganghttps://www.uibk.ac.at/de/studien/ba-frankreich-frankophoniestudien/
- Studienplan:
- Link zum Studienplanhttps://www.uibk.ac.at/de/studien/ba-frankreich-frankophoniestudien/
- Anmeldefrist:
allgemeine Zulassungsfrist Wintersemester 2026/27:
- 01.04.2026 - 05.09.2026
- 01.04.2026 - 15.05.2026 (für Nicht-EWR-Bürger_innen und Staatenlose)
allgemeine Zulassungsfrist Sommersemester 2027:
- 01.09.2026 - 05.02.2027
- 01.09.2026 - 15.10.2026 (für Nicht-EWR-Bürger_innen und Staatenlose)
- Voraussetzungen:
Hochschulreife (Matura,Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung,
- Studieren ohne Matura:
- Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung
Studienberechtigungsprüfungsfächer:
Studienberechtigungsprüfung
- allgemeine Informationen zur Studienberechtigungsprüfung
- Studienberechtigungsprüfung an der Universität Innsbruck
- Studienberechtigungs-Studienrichtungsgruppe: Geistes- und kultuwissenschaftliche Studien
- Ab dem 30.6.2019 gilt eine neue Verordnung. Studienberechtigungsprüfungen nach der alten Verordnung können bis einschließlich 30.6.2021 abgeschlossen werden.
Berufsreifeprüfung:
- Gebühr:
€ 26,20 ÖH-Beitrag plus gegebenenfalls anfallende Studiengebühren im Umfang von €363,36 bzw. €726,72 pro Semester
- Zusatzinfo:
- Absolvierung der Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) notwendig.
- Vorher können Lehrveranstaltungen im Umfang von 20 ECTS absolviert werden Zusatzprüfung Latein bis zum Ende des Studium abzulegen (falls Latein nicht im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden absolviert wurde).
- Studieninhalt:
- Das Studium beschäftigt sich mit der französischen Sprache sowie der Literatur, Kultur und Geschichte Frankreichs und anderer französischsprachiger Regionen. Die Studierenden lernen, sprachliche und kulturelle Entwicklungen zu verstehen und in gesellschaftliche, politische und historische Zusammenhänge einzuordnen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vielfalt der französischsprachigen Welt und den Beziehungen zwischen unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen.
- Ein großer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung der französischen Sprache. Die Studierenden verbessern ihre schriftlichen und mündlichen Sprachkenntnisse bis zum Niveau C1.1. Sie üben das Verstehen, Verfassen und Präsentieren anspruchsvoller Texte und beschäftigen sich mit unterschiedlichen Sprachvarianten. Auch Fachsprache, berufliche Kommunikation und interkulturelle Verständigung werden vermittelt. In kreativen Projekten können beispielsweise Podcasts, Videos oder andere französischsprachige Medienbeiträge entstehen.
- Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Sprachwissenschaft. Die Studierenden beschäftigen sich mit dem Aufbau, der Geschichte und der gesellschaftlichen Verwendung der französischen Sprache. Dazu gehören Grammatik, Sprachwandel, Mehrsprachigkeit und regionale Sprachunterschiede. Sie lernen, Gespräche, Texte und Medien sprachwissenschaftlich zu untersuchen. Dabei werden auch empirische Forschungsmethoden, digitale Werkzeuge und die Analyse authentischer Sprachdaten eingesetzt.
- Das Studium vermittelt außerdem umfangreiche Kenntnisse in Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft. Die Studierenden untersuchen französischsprachige Literatur verschiedener Epochen sowie Filme, Kunst und andere kulturelle Ausdrucksformen. Sie beschäftigen sich mit kultureller Identität, Migration, Kolonialgeschichte, gesellschaftlicher Vielfalt und aktuellen Entwicklungen. Auch die kritische Analyse von Medienberichten, gesellschaftlichen Diskursen und kulturellen Darstellungen spielt eine wichtige Rolle.
- Ein besonders wichtiger Bestandteil ist die eigenständige Forschung. Die Studierenden lesen und diskutieren umfangreiche literarische Werke und wissenschaftliche Texte. In einer sprachwissenschaftlichen Forschungswerkstatt lernen sie, eigene Untersuchungen zu planen, Daten auszuwerten und Ergebnisse zu präsentieren. Ergänzend können praxisorientierte Projekte, Exkursionen und Berufspraktika gewählt werden. Den Abschluss bildet eine auf Französisch verfasste Bachelorarbeit.
- Spezialisierungen:
- Im Studium müssen Wahlmodule im Umfang von insgesamt 60 ECTS absolviert werden. Dabei müssen sowohl Sprachwissenschaft als auch Literatur- und Kulturwissenschaft vertreten sein. Aus diesen beiden Bereichen sind zusammen mindestens 15 ECTS zu wählen, wobei aus jedem Bereich mindestens ein Modul absolviert werden muss. Die übrigen Wahlmodule können aus diesen Fachbereichen oder aus weiteren praxisorientierten und interdisziplinären Angeboten gewählt werden.
- Angewandte Linguistik: Diese Vertiefung beschäftigt sich mit der praktischen Untersuchung von Sprache und Kommunikation. Die Studierenden lernen, sprachwissenschaftliche Forschungsfragen zu entwickeln und authentische Sprachdaten auszuwerten. Schwerpunkte sind unter anderem Medienlinguistik, Sprachgebrauch, Sprachvariation und die Analyse unterschiedlicher Kommunikationsformen. Auch digitale Forschungsmethoden werden angewendet.
- Romanische Sprachen im Kontext: Diese Vertiefung untersucht die Entstehung und Entwicklung romanischer Sprachen. Die Studierenden beschäftigen sich mit sprachlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie mit regionalen und gesellschaftlichen Sprachvarianten. Dabei werden auch historische, politische und soziale Einflüsse auf die Entwicklung und Verwendung von Sprache berücksichtigt.
- Romanische Literaturen und Kulturen: Diese Vertiefung beschäftigt sich mit literarischen Werken, Filmen und anderen kulturellen Ausdrucksformen aus unterschiedlichen romanischen Sprachräumen. Die Studierenden lernen, Werke verschiedener Epochen miteinander zu vergleichen und ihre historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe zu untersuchen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der selbstständigen literatur- und kulturwissenschaftlichen Analyse.
- Literatur und Kultur in globaler Perspektive: Diese Vertiefung untersucht die Literatur und Kultur französischsprachiger Regionen aus einer internationalen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen kulturelle Begegnungen, gesellschaftliche Veränderungen und der Austausch zwischen unterschiedlichen Sprach- und Kulturräumen. Die Studierenden analysieren literarische Texte, Filme und andere kulturelle Werke unter Berücksichtigung ihrer globalen und historischen Zusammenhänge.
- Berufsmöglichkeiten:
- Internationale Beziehungen
- Kultur
- Medienbereich
- Öffentlichkeitsarbeit
- Sprachmittlung
- Tourismus
- Verlagswesen
- Verwaltung
- Werbung
- Wirtschaft
- Wissenschaft
- Studierendenvertretung:
- Weiterführende Tags:
- Farben:
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