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Stand: 28.10.2026

Archäologie

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Speziali­sierungen
Berufs­möglich­keiten
Zusatz­info
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Wich­ti­ger Hin­weis:

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Nach der Zulassung Studienbeihilfe beantragen - für das Sommersemester: 20. Februar - 15. Mai Mehr für dich! oeh.ac.at/studienbeihilfe


Hoch­schule:
Universität Graz  (KFU Graz)
Graz, Steiermark
Studienart:
Bachelorstudium
Studien­kenn­zahl:
033/685
Mindest­studien­dauer:
6 Semester
ECTS:
180
Durch­schnitts­dauer:
7,8 Semester
Studien­gang:
Link zum Studien­ganghttps://www.uni-graz.at/de/studium/bachelorstudien/archaeologie/
Studien­plan:
Link zum Studien­planhttps://mitteilungsblatt.uni-graz.at/de/2024-25/32.h/pdf/

Anmelde­frist:
  • Antragsfrist Sommersemester 2027:

    • 01.12 2026 - 18.01.2027 (Bewerber_innen mit Reifeprüfung oder Studienabschluss aus Österreich)
    • alle anderen abweichend
    • bis 05.02.2027 (Studierende mit aktueller Zulassung an der Uni Graz)

Voraus­setzungen:

Studieren ohne Matura:
Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung

Studienberechtigungsprüfungsfächer:


Gebühr:

€ 26,20 ÖH-Beitrag plus gegebenenfalls anfallende Studiengebühren im Umfang von €363,36 bzw. €726,72 pro Semester

Zusatz­info:

Studien­inhalt:
  • Das Studium beschäftigt sich mit den materiellen Hinterlassenschaften vergangener Kulturen. Im Mittelpunkt stehen die griechische, italische und römische Archäologie sowie die Kulturen der römischen Provinzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Mittelmeerraum, dem Ostalpen- und Donauraum sowie Südosteuropa. Die Studierenden lernen, antike Bauwerke, Kunstwerke und Alltagsgegenstände zu untersuchen und ihre geschichtliche Bedeutung zu verstehen.
  • Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Analyse und Interpretation archäologischer Funde und Denkmäler. Die Studierenden beschäftigen sich mit antiken Siedlungen, Heiligtümern, Gräbern, Architektur, Skulpturen und Malerei. Sie lernen, Fundgegenstände zu beschreiben, zu vergleichen und zeitlich sowie kulturell einzuordnen. Ergänzend werden die prähistorische und historische Archäologie sowie gesellschaftliche Entwicklungen und Geschlechtergeschichte behandelt.
  • Besonders wichtig ist die praktische archäologische Arbeit. Die Studierenden lernen verschiedene Methoden der Feldarchäologie, Ausgrabung, Vermessung und Funddokumentation kennen. In verpflichtenden Lehrgrabungen wenden sie diese Methoden direkt an archäologischen Fundstätten an. Dabei üben sie das Freilegen, Bergen, Dokumentieren und Auswerten von Funden. Exkursionen zu archäologischen Stätten und Museen ermöglichen weitere praktische Einblicke.
  • Ein weiterer großer Schwerpunkt ist die Berufspraxis. In verpflichtenden Praktika sammeln die Studierenden Erfahrungen bei Ausgrabungen, in Museen oder in der Restaurierung. Sie beschäftigen sich mit Bodendenkmalpflege, Denkmalschutz und Ausstellungsgestaltung. Auch digitale Methoden wie geografische Informationssysteme, digitale Grabungsdokumentation und die Verarbeitung archäologischer Daten werden vermittelt.
  • Das Studium verbindet archäologische Forschung mit anderen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten. Die Studierenden erwerben ergänzende Kenntnisse insbesondere in Alter Geschichte, Klassischer Philologie und Kunstgeschichte. Sie lernen, wissenschaftliche Literatur zu recherchieren, eigene Fragestellungen zu entwickeln und Forschungsergebnisse schriftlich und mündlich darzustellen. Den Abschluss bildet eine Bachelorarbeit.

Speziali­sierungen:
  • Im Rahmen des Studiums muss ein geisteswissenschaftliches Erweiterungsfach gewählt werden. Dafür stehen verschiedene Studienrichtungen wie Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Klassische Philologie, Europäische Ethnologie, Sprach- und Literaturwissenschaften zur Auswahl. Alternativ kann eines der beiden Ergänzungsfächer Informationsmodellierung oder Global Window absolviert werden.
  • Informationsmodellierung in den Geisteswissenschaften: Dieses Ergänzungsfach beschäftigt sich mit digitalen Methoden zur Erfassung, Verarbeitung und Darstellung geisteswissenschaftlicher Informationen. Die Studierenden lernen, Daten und Texte digital zu modellieren, wissenschaftliche Quellen aufzubereiten und elektronische Editionen zu erstellen. Ergänzend werden Themen wie Programmierung, digitale Medien und Wissensmanagement behandelt.
  • Global Window: Dieses Ergänzungsfach beschäftigt sich mit Internationalisierung, kultureller Vielfalt und interkultureller Zusammenarbeit. Wichtige Themen sind Globalisierung, Migration, Mehrsprachigkeit, Identität und gesellschaftlicher Wandel. Die Studierenden lernen, unterschiedliche kulturelle Perspektiven zu verstehen und internationale Zusammenhänge zu analysieren. Praktische Erfahrungen können unter anderem durch Auslandsaufenthalte oder interkulturelle Praktika gesammelt werden.
  • Die umfangreichen freien Wahlfächer ermöglichen eine individuelle fachliche Vertiefung oder die Erweiterung der Kenntnisse in anderen Bereichen. Dafür können zusätzliche Lehrveranstaltungen aus der Archäologie, verwandten historischen und kulturwissenschaftlichen Fächern sowie Fremdsprachen gewählt werden. Auch digitale Kompetenzen, Projektmanagement und soziale Kompetenzen können vertieft werden.
  • Ein Teil der freien Wahlfächer kann für zusätzliche berufsorientierte Praktika genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise archäologische Feldforschung, Museumsarbeit, Restaurierung und Kulturvermittlung. Dadurch können die praktischen Erfahrungen erweitert und individuelle berufliche Interessen vertieft werden.

Berufs­möglich­keiten:
  • archäologischen Kampagnen im In- und Ausland
  • bei Projekten von Forschungseinrichtungen
  • im Museums-, Ausstellungs-, Bibliotheks-, Archiv- Verlags- und Vermessungswesen
  • Kunsthandel *Kulturmanagement
  • Tourismus
  • Medien

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    Die Studieneingangs und Orientierungsphase (STEOP) ist ein einführender Studienabschnitt, der als Voraussetzung für andere Lehrveranstaltungen abgeschlossen werden muss. Informationen wie die STEOP für deinen Studien­gang gestaltet ist, findest du im Studien­plan. Je nach Studien­plan/Universität können bis zu 22 ECTS vor Ende der STEOP absolviert werden.

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    Du brauchst mindestens die Matura oder Studienberechtigung; dazu können noch Zusatzfächer, Aufnahmeprüfungen und Nachweise über Studienplätze kommen.

    Bis zum Ende dieser Frist musst du dich bei deiner Hoch­schule angemeldet haben, um mit dem Studium beginnen zu können. Je nach Hochschultyp gibt es aber Ausnahmen.

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    Anhand von ECTS-Punkten lässt sich der Arbeitsaufwand für eine Lehrveranstaltung erkennen. 1 ECTS-Punkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 Stunden.

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    Die Mindest­studien­dauer ergibt sich aus der zu absolvierenden ECTS-Anzahl und einer angenommenen Absolvierung von 30 ECTS pro Semester.

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    Die Studien­kenn­zahl gibt an, welches Studium du genau studierst. Sie ist an deiner Hoch­schule einzigartig und erlaubt eine genaue Zuordnung zu deinem Fach.

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    An den Hoch­schulen gibt es verschiedene Studienarten, die sich vor allem durch ihre Mindestdauer unterscheiden. Im Grundstudium beginnst du je nach richtig mit dem Bachelor oder dem Diplomstudium.

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    In Österreich gibt es drei verschiedene Hochschultypen (Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hoch­schulen), die sich in der Ausgestaltung der Studien(-gänge) stark unterscheiden.

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